Maisfest mit Spendenaktion

Das Maisfest 2019 stand unter dem Zeichen „Soziales Wirken“ – dem Jahresmotto der Pfadfinder-Gilde Österreichs.

Wir haben für die gemeinsame Spendenaktion des Distrikts NÖ Süd-Ost fleißig gesammelt und freuen uns, einen kleinen aber feinen Beitrag zugunsten des Therapiehofs Regenbogental in Leobersdorf beisteuern zu können. Im Dezember wird, nach Beendigung aller Aktivitäten der teilnehmenden Gilden und Altpfadfinderklubs, der Gesamtbetrag übergeben.

Mit Mitgliedern und Gästen haben wir wie immer ein gemütliches Fest mit dem namensgebenden „Kukuruz“ und anderen kulinarischen Spezialitäten erlebt. Auch Herr Bürgermeister Gerhard Weil und seine Gattin haben uns mit ihrem Besuch beehrt.

Zu Ostern ging’s gen Osten …

Auch heuer wieder nahm sich unser Klub für seine Osterreise das Motto „Lerne deine Nachbarn kennen“ vor. Richtung Norden und Süden ging’s schon in den letzten Jahren, also führte uns Heinz Schuster diesmal in den Osten, nämlich nach Ungarn, wo wir wie gewohnt auf historischen und kulturellen Pfaden wandelten. Unsere Route führte uns über das UNESCO-Welterbe der ehrwürdigen Erzabtei in Pannonhalma und die alten (Königs-)Städte Veszprém und Székesfehérvár zum Plattensee, wo natürlich auch der bekannte Badacsonyer Wein getestet wie auch der weithin bekannte Markt in Káptalantóti unsicher gemacht wurden. Beim anschließenden Besuch in Budapest durften die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten der ungarischen Hauptstadt nicht fehlen: ein Spaziergang über die Kettenbrücke, eine echte Gundel-Palatschinke im gleichnamigen Restaurant, eine Fahrt mit der ältesten U-Bahn auf dem europäischen Kontinent, ein feuriges Lángos mit extra viel Knoblauch, ein Blick von der Fischerbastei auf die Donau und das beeindruckende Parlamentsgebäude, und und und … Auch einige Geheimtipps wie Sir Lancelots mittelalterliche Küche oder die einzigartige Kirche in Ráckeve ließen wir uns nicht entgehen. Reich an neuen Erfahrungen und tollen Eindrücken traten wir die Heimreise an. Köszönjük, Heinz!

Neuer Vereinsvorstand im Altpfadfinderklub

Im Zuge der ordentlichen Generalversammlung 2019 hat sich der Vorstand des APK neu zusammengesetzt. Sven-Erik Janc wurde als neuer Gildemeister mit seinem Team einstimmig ins Amt gewählt. Der gesamte Vereinsvorstand freut sich auf ein weiterhin reges Vereinsleben und gute Zusammenarbeit mit der Gruppe!

Zu Fuß vom Burgenland nach Niederösterreich

Auch heuer führte uns unsere Winterwanderung über das Leithagebirge. Bei strahlend schönem Wetter, leider nicht sehr winterlich, ging es von Purbach los über den Kirschblütenweg nach Breitenbrunn. Nach einer Rast mit ordentlicher Stärkung organisiert von Heinz Schuster und Hans Krakhofer beim Skulpturenpark Bertoni erfolgte der Aufstieg auf den Königsberg, von wo wir auch einen herrlichen Ausblick über den Neusiedlersee genießen konnten. Nach gründlicher Erkundung der Felsspalten in der Umgebung war das nächste Ziel schon unser Klublokal am Hauptplatz, wo wir wieder kulinarisch verwöhnt wurden und den Abend gemütlich ausklingen lassen konnten.

Ein schöner Jahresausklang

Am Silvestertag wurden wir, wie schon viele Jahre zuvor, von unseren Altpfadfinderfreunden Ilse und Hans Krakhofer sowie ihren in der Gruppe aktiven Pfadfinderkindern Heide-Marie und Matthias eingeladen, in der Brucker Au den letzten Tag im Jahr gemeinsam zu feiern.

Rund ums wärmende Lagerfeuer wurden wir kulinarisch mit  Punsch, Kesselfleisch, Ofenkartoffeln, Steckerlbrot
und vor allem Sekt zum Anstoßen auf das alte wie auch das neue Jahr bestens verköstigt. Rund ums Lagerfeuer bot sich auch die Gelegenheit, mit den zahlreichen Gästen zu plaudern und mit Geschichten das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.

Diese Einladung ist eine ausgesprochen nette Geste wofür wir uns hiermit herzlich bedanken wollen. Der Jahresabschluss „in der Au“ ist schon fast Tradition geworden und verbindet uns auch ein Stück weiter als Altpfadfinderklub.

Einladung zum Sturmheurigen 2018

Stürmischer Auftakt ins neue Pfadfinderjahr

Einladung zum Sturmheurigen 2018

Am 7. und 8. September lädt die Pfadfindergruppe Bruck an der Leitha wieder herzlich zum Sturmheurigen! Seit Jahren schon ist die öffentliche Veranstaltung auch der Startschuss ins neue Pfadfinderjahr.

Wir verwöhnen unsere Gäste mit Heurigenschmankerln, selbstgemachte Mehlspeisen, einer Weinbar und – natürlich mit Sturm. Gemütliche Lagerfeuer sowie Spiele und Abenteuer für die Kinder stehen ebenfalls auf dem Programm.

Der Reinerlös wird für die Kinder- und Jugendbetreuung und die Instandhaltung unseres Pfadfinderheimes verwendet.

111 Jahre Pfadfinder: Der Bericht

Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus 8 Gruppen kamen am Samstag, den 12.5.2018 zu einem Fest, das es sonst kein zweites Mal gibt.

Als einziges grenzüberschreitendes Pfadfinderfest in unserer Region haben wir PfadfinderInnen aus drei verschiedenen Ländern das 111-jährige Bestehen der Pfadfinderbewegung gefeiert. 111 WiWö, GuSp, CaEx & RaRo aus Österreich, Slowakei und Ungarn trafen sich im historischen Zentrum von Bruck an der Leitha und feierten 111 Jahre Pfadfinder.

Am Vormittag konnten die BesucherInnen und TeilnehmerInnen in internationalen Workshops die Kulturen anderer Länder miterleben. So gab es ein Quiz über die unentdeckt schönen Sehenswürdigkeiten in der Slowakei. Slowakische Zungenbrecher gab es zu lernen, genauso wie den ungarischen Teufelstanz. Die Brucker Altpfadfinder legten sich mit ihrem Pfadfindermuseum, Filzen und Brandstempeln ins Zeug.

In internationalen Gruppen gab es am Nachmittag die 111-Jahre-Challenge zu lösen: ein Riesenkreuzworträtsel galt es zu knacken und ein Windrad zu besteigen. Weitere Höhepunkte waren die Traubensaft- bzw. Weinverkostung vom Heurigen Schenzel Wallner oder das 3-Länder-Kochen im Brucker Burggraben.

Das waren die TeilnehmerInnen

Aus Österreich
  • Lilienfeld (6)
  • Hainburg (5)
  • Neusiedl/See (6)
  • Bruck/Leitha (66)
Aus Ungarn
  • 66. Bathory, Sopron (2)
  • 70. sz. Széchenyi István Cserkészcsapat (8)
  • 313. Szent József (4)
Aus der Slowakei
  • Prieskumnici, Bratislava (9)
  • White Dolphins, Bratislava (2)

Die Zahlen in Klammer geben die Anzahl der TeilnehmerInnen aus den jeweiligen Gruppen an.

Danke

Bei so einer großen Versanstaltung gilt es natürlich auch Danke an alle zu sagen, die das ermöglicht haben. Danke an:

Aktiv in Sachen „Gildengemeinschaft und kulturelles Leben“

In der ersten Jahreshälfte haben wir der 2. Säule unserer Gildenwerte mit zwei großartigen Veranstaltungen Rechnung getragen:

Unsere traditionelle Bildungsfahrt führte uns zu Christi Himmelfahrt zu mehreren Etappen „Drüber die Donau“. Sehr beeindruckt hat uns das Straußenland im Kamptal, wo wir interessante Begegnungen mit großen Vögeln aller Art machen konnten. Weiter ging es mit Natur pur beim Verein Arche Noah in Schiltern. Das Schloss Eckartsau bildete mit seinen Ausstellungen zur Habsburger-Monarchie noch einen geschichtlichen Schwerpunkt, bevor wir den durchaus anstrengenden Tag beim Heurigen in Bad Deutsch Altenburg ausklingen ließen.

Außerdem hat unser Reisebeirat Heinz Schuster auch heuer wieder eine Osterreise zusammengestellt, die den neun Teilnehmern ein gewohnt abwechslungsreiches Programm bot. In der Sächsischen Schweiz gab es zuerst Gelegenheit zum Spazieren und Wandern, Kosten und Schlemmen, Stadterkunden und Bestaunen. Der zweite Teil der Reise führte uns durch Tschechien: auf die Karlsbrücke in Prag, in die Brauerei in Budweis, ins Schloss Hluboka sowie in die UNESCO-prämierte Altstadt von Krumau.

Die Teilnehmer an unseren Gildereisen schätzen ganz besonders, dass durch die Vielfalt und die flexible Gestaltung durch Heinz mit Sicherheit für jeden etwas dabei ist.

 

Winterwanderung 2018: Über’n Lagerberg

Durchaus winterlich gestaltete sich unsere heurige Altpfadfinder-Wanderung zum Jahresbeginn. Diesmal waren wir erst Mitte Februar unterwegs, und da waren die Temperaturen ja noch etwas frischer.

Unsere Strecke führte eine kleine Partie mit etwas mehr Ausdauer durch die leicht verschneite Landschaft von Bruck über den Lagerberg nach Winden. Nach zwei kurzen Pausen beim Bäckerkreuz und beim etwas versteckteren Grillplatz vor den Bärenhöhlen trafen wir schließlich mit den anderen Wanderern zusammen, die sich nur die halbe Strecke vorgenommen hatten und mit dem Zug angereist waren. Gemeinsam traten wir bei eisigem Wind den Heimweg über das Leithagebirge an.

Der Weg führte uns zunächst zur Spittelwaldkapelle hinauf, wo uns eine wärmende Labestelle mit Tee erwartete. Gut gestärkt ging es dann über das „Zahnbürstl“ zum Dreikaiserhüttl und entlang der Sappe hinunter. Nach einem erneuten kurzen Zwischenstopp am Johannshof in der Innenstadt fanden wir uns nach 10 bzw. 21 km beim Klublokal ein. Der Abend klang gemeinsam mit unseren nicht-wandernden Mitgliedern gemütlich bei einer kleinen Geburtstagsfeier aus, zu der uns Ilse Weintögl eingeladen hatte.

Geschichte, Kultur und Natur: APK-Osterreise

Heinz Schuster ist der unermüdliche Reise-Beirat in unserem Altpfadfinderklub. Regelmäßig kommen unsere Mitglieder und auch Freunde des Klubs in den Genuss, mit ihm eine kleinere oder auch größere Tour anzutreten. Sein jüngstes Projekt war eine Reise in unser Nachbarland Slowenien in der Karwoche.

Der Hintergrund: Unsere Heimatstadt hat geschichtliche Verbindungen zum Isonzotal. Zur Zeit des 1. Weltkriegs bestand in Bruck an der Leitha ein großes, stadt-ähnliches Lager für slowenische Flüchtlinge. Heute ist dieser Ortsteil zu einer Wohnsiedlung geworden, ein sorgfältig gepflegtes Holzkreuz samt Gedenktafel an der Stelle des ehemaligen „Slowenenfriedhofs“ erinnert jedoch nach wie vor an jene furchtbare Zeit. Unsere Osterreise sollte letzten Endes eine Art Brückenschluss über die Jahrzehnte wie auch über Nationen hinweg sein.

Unser Ziel im Isonzotal, oder ortsüblich dolina Soče, war zunächst die kleine Stadt Tolmin. In dem liebevoll betreuten Heimatmuseum konnten wir uns einen Überblick über die regionale Geschichte und Kultur verschaffen. Die Dame am Einlass war mehr als überrascht über die zwölfköpfige Reisegruppe aus Österreich – sie selbst war im Herbst gemeinsam mit einer Delegation aus slowenischen Politikern und Historikern auf einer Gedenkfeier bei uns in Bruck gewesen – und freute sich sehr über den Gegenbesuch.

Mehr über das traurigerweise berühmt gewordene Tal an der slowenisch-italienischen Grenze erkundeten wir im Museum von Kobarid. Herr Josef betonte in seiner ausführlichen und mitreißenden Führung wiederholt sein persönliches Motto „Das Wichtigste ist Frieden!“ Auf einer Wanderung in der Umgebung boten sich neben historischen Mahnmalen auch die Naturschönheiten der heute unter Sportlern beliebten Tourismusregion.

Zwei weitere Stationen begeisterten uns auf unserer abwechslungsreichen Bildungsfahrt in den „Süden“ ebenso: In Maribor erfuhren wir unter anderem einiges über die Geschichte des Weins – und überzeugten uns natürlich selbst von dessen Qualität. Schließlich machten wir noch einen Abstecher in den Nationalpark Plitvicer Seen nach Kroatien, dessen atemberaubende Landschaft uns nachhaltig beeindruckte.
Wieder einmal haben wir auf einer von Heinz hervorragend organisierten Reise viel Neues und Interessantes kennenlernen können. Und so viel sei zum Schluss noch verraten: Sein nächstes Projekt wartet bereits auf die Umsetzung!